Der Tesla Roadster ist ein Meilenstein der Elektromobilität. Viele Fahrzeuge stehen jedoch heute vor einer zentralen Herausforderung: Der originale Akku ist im Schadensfall nur mit sehr hohem finanziellem Aufwand zu reparieren oder zu ersetzen. Gleichzeitig sind Instandsetzung und Diagnose technisch anspruchsvoll und für viele Fahrzeuge wirtschaftlich kaum noch sinnvoll.
Aus diesem Grund habe ich nach einer nachhaltigen und technisch sauberen Alternative gesucht.
Mit Hilfe des OpenInverter-Know-hows und intensiver Entwicklungsarbeit konnte ich ein Umbaukonzept auf Basis von VW ID.3 Batteriemodulen umsetzen. Diese Module bieten mehrere entscheidende Vorteile: Sie gelten als zuverlässig, verfügen über eine vergleichbare Kapazität, sind bereits wassergekühlt und schaffen gleichzeitig die Grundlage für modernes CCS-Laden.
Das Ziel des Projekts ist nicht einfach nur ein Akkutausch, sondern eine zukunftsfähige Lösung für den Tesla Roadster. Der Fokus liegt auf einem technisch hochwertigen, möglichst originalnahen und servicefreundlichen Aufbau, der die Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs deutlich verbessert und seine langfristige Nutzbarkeit sichert.
Der Projektumfang umfasst unter anderem:
- Entwicklung eines mechanischen Integrationskonzepts für den Einbau der ID.3 Module in das originale Roadster-Batteriegehäuse
- Auslegung und Aufbau einer passenden Flüssigkeitskühlung
- Integration einer neuen Steuerungs- und Kommunikationslösung auf Basis des OpenInverter-Umfelds
- Vorbereitung der Anbindung an das originale Fahrzeugsystem
- Schaffung der technischen Voraussetzungen für CCS-Schnellladen
- Entwicklung einer Lösung, die den Charakter und die Substanz des Fahrzeugs bestmöglich erhält
Das Projekt verbindet klassische Fahrzeugerhaltung mit moderner Hochvolttechnik. So entsteht eine wirtschaftlich und technisch attraktive Alternative zur aufwendigen Reparatur des Originalakkus.
Falls gewünscht, dokumentiere ich den Umbaufortschritt künftig auch mit Bildern, Zwischenschritten und technischen Einblicken.















